Bildungsforum Future Hub – Marrakesch 2026

Vom 15. bis 18. April 2026 bringt das Bildungsforum Future Hub in Marrakesch Vertreterinnen und Vertreter aus deutschen und marokkanischen Schulen, Hochschulen, Unternehmen sowie weiteren Partnerinstitutionen zusammen. Im Zentrum steht eine einfache Frage: Wie können internationale Partnerschaften so gestaltet werden, dass sie messbar Kompetenzen fördern – und dauerhaft tragfähige Bildungsformate entstehen?

Warum ein Bildungsforum?

Internationale Kooperationen sind heute mehr als Austauschfahrten. Sie werden dann wertvoll, wenn sie Verlässlichkeit, Qualität und Umsetzungskraft verbinden: klare Ziele, gemeinsame Themen, abgestimmte Rollen – und Formate, die Schülerinnen und Schüler wirklich erreichen. Genau dafür ist das Bildungsforum konzipiert: als Arbeitsraum für konkrete Vereinbarungen und nächste Schritte.

Startpunkt: Projektübergabe „Gemeinsam gegen Wasserverschwendung“ (16.04.)

Das Bildungsforum startet mit einem sichtbaren Höhepunkt: der Übergabe des Projekts „Gemeinsam gegen Wasserverschwendung“ am 16. April 2026. Eine bestehende Bewässerungsanlage wird gemeinsam weiterentwickelt und in einen Lern- und Erfahrungsort überführt. Schülerinnen und Schüler zeigen dabei einen Lernparcours mit Lernstationen (QR-Codes) – verständlich, praxisnah und mit Blick auf echte Nutzung vor Ort.

Das ist mehr als ein Symbol: Die Übergabe macht deutlich, worum es im Future Hub geht – lernen durch reales Handeln, über Ländergrenzen hinweg, mit Ergebnissen, die bleiben.

Themen, die den Verbund prägen sollen

Im Bildungsforum werden die Schwerpunkte bearbeitet, die künftig die Zusammenarbeit im Verbund strukturieren. Dazu gehören insbesondere:

1) Internationale Mobilität als Motor für Kompetenzentwicklung

Wie kann Austausch gezielt Kompetenzen stärken – beruflich, sprachlich, interkulturell? Welche Schwerpunkte in Berufsorientierung sind sinnvoll, wie gelingt die Verbindung Schule – Hochschule – Praxis, und welche Rolle spielen externe Praxispartner in Bildungsformaten?

2) Governance, Qualität und Umsetzung

Damit Kooperation verlässlich wird, braucht es klare Strukturen: Kommunikationsformate, Kanäle und Zuständigkeiten sowie sinnvolle Frequenzen. Ziel ist ein Rahmen, der Alltagstauglichkeit schafft – nicht Papier, sondern Prozess.

3) Interkulturelle Zusammenarbeit, die funktioniert

Wie arbeiten Teams über Sprachen und Kulturen hinweg so zusammen, dass es fair, produktiv und motivierend bleibt? Welche Formate stärken Begegnung, Vertrauen und gemeinsame Verantwortung?

Schülerperspektive: Mitgestalten statt nur teilnehmen

Ein besonderer Anspruch des Future Hub ist, dass die Schülerschaft Einfluss auf die Arbeit des Verbunds nimmt. Bereits während der Projektphase bearbeiten Schülergruppen abends kurze Workshopformate und sammeln Impulse, die am 16. April gemeinsam mit den Projektergebnissen übergeben werden – unkompliziert, ohne „Bühnenpflicht“, aber mit echter Wirkung.

Was bleibt nach Marrakesch?

Das Bildungsforum zielt auf konkrete Anschlussfähigkeit: abgestimmte Themenlinien, klare Kommunikationswege, konkrete Formate – und eine Kooperation, die über Einzeltermine hinaus trägt. Gleichzeitig bleibt der Blick auf das Wesentliche: Hochwertige Bildung, verantwortungsvoller Umgang mit Wasser und starke Partnerschaften – im Sinne der globalen Nachhaltigkeitsziele.

Ausblick: In den kommenden Wochen werden weitere Materialien und Einblicke veröffentlicht – u. a. Programmdetails, Projektberichte und Videoformate. Wer die Entwicklung des Future Hub verfolgen oder Teil der nächsten Schritte werden möchte, findet aktuelle Informationen fortlaufend auf unseren Kanälen.

Sie sind eine berufliche Schule/ Hochschule und möchten partizipieren? Oder Sie agieren als engagiertes Unternehmen in der Ausbildung, können sich mit unseren Werten identifizieren und möchten wissen, was es heisst, Praxispartner zu sein? Dann sprechen Sie uns an: futurehub@dmbb.org

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