Ein smartes Lernszenario: Wie deutsche und marokkanische Jugendliche mit nachhaltigem Handeln ihre berufliche Kompetenzen stärken.

In dieser Case Study zeigen wir, wie 30 Schülerinnen und Schüler in einem anspruchsvollen internationalen Projekt ein lebendiges Bildungs-Ökosystem zur Stärkung der beruflichen Handlungskompetenzen genutzt haben. Unser Lernträger ist ein Werkzeug, mit dem unsere Schülerinnen und Schüler schon heute in internationalen Teams die Lösungen für die globalen Herausforderungen von morgen entwickeln. Eingebettet in unser Lernszenario fördert dieser berufliche Handlungskompetenz und berücksichtigt insbesondere die SDGs 4, 6 und 17.
Das Projekt auf einen Blick
Vorab: Derartige Projekte sind auch für uns als dmbb nichts gewöhnliches. In Situationen wie diesen lernt man Menschen auf eine besondere und unkonventionelle Weise kennen. Man schafft für alle einen neuen, sinnhaften Rahmen, in dem gehandelt wird. Und auch dieser fachliche Rahmen ist wie hier wiederum in einen interkulturellen Kontext eingebettet, der Begegnungen möglich macht und zum Nachdenken anregt.
Ein Kontext voller Begegnungen und Erfahrungen
–
die beste Prävention gegen Vorurteile und starre Weltbilder.

Es war toll zu erleben, wie durch das Aufeinandertreffen zweier Kulturen neue und positive Dinge entstanden. Ergebnisse und Erlebnisse, die wir oft nicht erwartet haben und im Klassenraum schon gar nicht erleben würden.
Wir danken an dieser Stelle noch einmal allen Beteiligten des hier beschriebenen Projekts für ihre Offenheit, ihr Engagement und ihre Zusammenarbeit. Danke!

Um die Rahmenbedingungen zu veranschaulichen, geben wir hier einen kleinen Überblick über die Fakten:
| Was? | Internationaler Austausch mit Fokus auf nachhaltige Wassersysteme und Entwicklung eines dauerhaften Lernträgers/ Lernszenarios. |
| Wer? | 30 Schülerinnen und Schüler aus 3 Schulen (BBS Verden, Lycée Hassan II, ISIM/OFPPT) + Lehrkräfte aus Deutschland und Marokko. |
| Wo? | Marrakesch, Marokko (26. März – 5. April 2025). |
| Ergebnis | Funktionierende Bewässerungsanlage mit Industriekomponenten als Lernträger für SHK, Elektrotechnik, Mechatronik, Industrie- & Feinwerkmechanik – nutzbar an allen Partnerschulen. |
| Langfristiger Nutzen | Praktische Kompetenzentwicklung durch Analyse, Erweiterung, Optimierung, Instandhaltung u. v. m. |
Hinweis:
Die Darstellungen in diesem Bericht beziehen sich auf einige besondere Dimensionen des Lernträgers „smarte Bewässerungsanlage“. Wir zeigen, wie wir mit Jugendlichen im Rahmen eines internationalen Projektes unseren flexiblen und gemeinsamen Lernträger in den Kontext technischer Ausbildungsgänge implementieren.
Weiterführende Details finden Sie immer in den Boxen, wie auf der rechten Seite. Durch einen Klick, bekommen Sie ausführlichere Informationen!



Ein solches Projekt ist weit mehr als nur Teamarbeit und Technik. Es erfordert eine präzise Steuerung vielfältiger Dimensionen, die wir hier nicht alle darstellen können…
Von den kulturellen Sensibilisierungen, der Berücksichtigung der angestrebten SDGs, die wir in unseren Projekten ansprechen, der Logistik, bis zu den curricularen Abstimmungen zwischen deutschen und marokkanischen Schulen bezüglich der ausgewählten Berufsgruppen und Bildungsgänge. Daneben waren didaktischen Entscheidungen und inhaltliche Festlegungen (Tröpfenbewässerung, Regen- und Grauwassernutzung, Entsalzungsanlagen) zu treffen. Die Zusammenarbeit zwischen deutschen und marokkanischen Lehrkräften im Rahmen einer Fortbildung zur Handlungsorientierung war abzustimmen und es war ein kulturelles Rahmenprogramm für alle Beteiligten zu organisieren. Diese Liste lässt sich selbstverständlich weiter fortsetzen…
Projekte wie diese bearbeiten wir stets mit Menschen in Netzwerken auf mehreren Ebenen, die nicht selten eng miteinander zusammenhängen. Das macht es komplexer, erzeugt aber auch die Motivation bei allen Beteiligten, die wir suchen.
Im Folgenden finden Sie also nur einen kleinen Ausschnitt unserer Arbeit im Rahmen dieses Projekts!
Sie mögen lieber PDFs? Hier gelangen Sie zu unserem Projektreport. Die Case Study senden wir Ihnen gerne per Mail zu!
Hintergrund
Seit 2020 arbeiten wir international mit Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften, Ausbildern, Firmen, Vereinen und weiteren Akteuren im Kontext der Berufsbildung an dem Projekt „Gemeinsam gegen Wasserverschwendung“.

Wir sind der Überzeugung, dass Wasser ein weltweites Zukunftsthema ist, das eindeutig zu wenig Beachtung findet. Wasser ist dabei ein weltweit verbindendes Element und betrifft jeden Menschen. Diese Ressource zu schonen und Lösungen für die Herausforderungen in diesem Kontext zu finden, ist Zukunftsforschung und dringend nötig.
Es gibt keine Person, keine Region, die sich um Wasser keine Gedanken machen muss. Für Betriebe ist Wasser ein wirtschaftlicher Zukunftsfaktor. Es ist aber zugleich auch eine gesellschaftliche Verantwortung, vernünftig mit dieser Ressource umzugehen.

„Wasser ist ein kostbares Gut.
– Jürgen Trittin
Es zu verschwenden, ist nicht nur ein Akt der Verantwortungslosigkeit, sondern auch eine Gewalt gegenüber denen, die keinen Zugang dazu haben.“
Wir als dmbb wissen, dass wir diesen Herausforderungen mit der Magie von internationalen Partnerschaften und dem Potenzial unterschiedlicher Arbeitsweisen effektiv begegnen können.
Wir müssen es nur tun!
Das Besondere: Wir befähigen mit derartigen Projekten junge Menschen aus unterschiedlichen Ländern und Kontexten, die Herausforderungen der Zukunft anzunehmen – und das in einem berufsrelevanten Rahmen und in Form internationaler Zusammenarbeit. Ein idealer Baustein im Kontext der Fachkräfteentwicklung, aber auch im Sinne einer verantwortungsvollen Gesellschaft.

Greifbar werden die Herausforderung des Themas Wasser zum Beispiel in der Landwirtschaft – in beiden Ländern:
Das sehen wir und unsere Schülerinnen und Schüler außerhalb der Städte jeden Tag. Aber auch in Produktion und Gesellschaft spüren wir, dass uns wichtige Kompetenzen für die Zukunft fehlen, wenn wir uns um diese Ressource nicht ernsthaft kümmern.


Im beruflichen Kontext und in der Ausbildung nimmt die Relevanz des Themas zu. So sind in deutschen Rahmenlehrplänen und im Schulgesetz Nachhaltigkeitsthemen fest verankert. Und auch in der gesellschaftlichen und betrieblichen Realität wird die Bedeutung zunehmend erkannt:
Wasser ist als Trinkwasser, Produktionsfaktor und Bestandteil natürlicher Ökosysteme unverzichtbar für Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt.
Gleichzeitig führen zunehmende Trockenperioden, steigender Nutzungsdruck durch Industrie, Landwirtschaft und Städte sowie Belastungen durch Schadstoffe dazu, dass Wasser als begrenzte Ressource begriffen und ressourcensparend eingesetzt werden muss. Für Betriebe bedeutet dies, Wasserverbrauch transparent machen zu können, Prozesse optimieren und Verantwortung für den Schutz von Grund- und Oberflächengewässern übernehmen zu können. Wasser ist nicht nur ein Umwelt-, sondern auch ein wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Zukunftsfaktor.
Natürlich hat Wasser auch in Marokko eine existenzielle Bedeutung. Das Land gehört zu den wasserarmen Regionen der Welt und ist besonders stark von Klimawandel, unregelmäßigen Niederschlägen und langen Dürreperioden betroffen. Sinkende Grundwasserspiegel, ausgetrocknete Stauseen und steigender Wasserbedarf durch Bevölkerungswachstum, Landwirtschaft, Industrie, Tourismus und Städte verschärfen die Situation zusätzlich.
In Marokko ist Wasser daher schon heute eine strategischer Schlüsselressource. Ressourcenschonung, effiziente Nutzung, Wiederverwendung von Wasser und der Schutz vor Verschmutzung sind keine optionalen Umweltmaßnahmen, sondern notwendige Voraussetzungen für Versorgungssicherheit, wirtschaftliche Entwicklung und soziale Stabilität. Und das betrifft viele Wirtschaftsbereiche
Vor diesem Hintergrund ist der bewusste Umgang mit Wasser in Marokko eng mit Bildung, Technik und Innovation verknüpft. Projekte, die Wasserverbrauch messbar machen, Einsparpotenziale aufzeigen und nutzen, leisten einen direkten Beitrag zur Anpassung an den Klimawandel und damit zur langfristigen Sicherung von Lebensgrundlagen.
Wir Europäer können also lernen, wie schnell man sich anpassen können muss. Wir können lernen, wie man Herausforderungen annimmt, ohne sie bis ins letzte Detail zu diskutieren oder den letzten Bedenkenträger noch zu Wort kommen zu lassen. Und wir können lernen, dass Menschen überall vielfach vor den gleichen Herausforderungen stehen wie wir. Und dass wir gemeinsam deutlich bessere Lösungen entwickeln können, als es im Alleingang der Fall ist.
Die Herausforderung bestand also darin, mit einem Lernträger allen beteiligten Menschen einen realisierbaren Lösungsansatz für ein globales Problem vorzustellen und gleichzeitig die jeweils spezifischen beruflichen Handlungskompetenzen zu fördern.
Unser Lernszenario und die Lernträger muss also unter Berücksichtigung eines berufsspezifischen Rahmens bei den Schülerinnen und Schülern die Kreativität wecken, um technische Lösungen in die Umsetzung zu bringen. Und das alles global gedacht und lokal umgesetzt.
Hinter den Kulissen: Die Evolution unseres Lernträgers…
Um diese Herausforderung anzunehmen, arbeiteten wir im Sommer 2022 in El Jadida/ Marokko mit unseren Schülerinnen und Schülern mit steuerungstechnischem Equipment auf Basis eines Arduino-Mikrocontrollers. Dieses System entsprach in seiner Funktion dem heutigen Basissystem und ermöglichte schon damals in El Jadida eine smarte und ressourcenschonende Bewässerung. Mit geringstem Kostenaufwand.

Die Erstellung des Projektlogos hinter dem Beet

Das zu bewässernde Beet wird vorbereitet
Dort gestalteten wir gemeinsam mit deutschen und marokkanischen Schülerinnen und Schülern eine Bewässerung für den schuleigenen Garten, der erfolgreich in Betrieb genommen wurde.

2023 installierten wir mit marokkanischen und deutschen Schülerinnen und Schülern in Verden eine weitere Anlage. Diese Anlage entstand ebenfalls im Rahmen eines Austauschprojekts, bei dem die Gastschule aus El Jadida zu uns nach Verden kam.
Seit dem arbeiten wir mit Industriekomponenten (Siemens Logo!, Sensoren aus der Landwirtschaft, Industriemagnetventilen,…), die uns eine berufsrelevante und fachliche Tiefe geben. Damit einher gehen eine wesentlich professionellere Inbetriebnahme, Skalierungsmöglichkeiten, Zuverlässigkeit und Einbindung weiterer Industriekomponenten und IoT.


Erklärung der Technik

Schulleitung und Politik weihen die Anlage ein
Neben der Anlage in Verden (2023) entstanden nun 2024 in Marrakesch zwei weitere funktionsfähige smarte Bewässerungsanlagen, die für die Schulen als dauerhafter Lernträger in der beruflichen Bildung dienen und weiterentwickelt werden können. Der Lernträger unterstützt damit aktiv die Kompetenzentwicklung im Rahmen internationaler Austausche auf unterschiedlichsten fachlichen Niveaus.
Alle Anlagen verfügen grundsätzlich über die gleiche Funktion und sorgen für eine bedarfsabhängige Bewässerung, die je nach Größe der bewässerten Fläche mit einer entsprechend dimensionierten Anlageninstallation einhergeht.

Anlage am ISIM/ OFPPT

Bepflanzung am ISIM/ OFPPT

Anlage am Lycée Hassan II.

Olivenbaum am Lycée Hassan II.

Olivenbaum am ISIM/ OFPPT
Ein Lernträger zur Ressourcenschonung
Der hier behandelte Lernträger und das gestaltete Lernszenario nimmt die Ressource Wasser in den Fokus und hebt sie auf eine Ebene des Handelns! Jeder kann etwas in seinem Rahmen tun!
Die Auswahl und Ausgestaltung dieses Projekts geschah unter Berücksichtigung der zu entwickelnden beruflichen Handlungskompetenzen der einbezogenen Menschen.
Schülerinnen, Schüler wie auch Auszubildende verschiedener Ausbildungsberufe und Bildungsgänge sollten ausgehend von ihren bisherigen beruflichen bzw. fachlichen, personalen und sozialen Kompetenzen befähigt werden, technische Lösungen zum Schutz der Ressource Wasser zu planen, umzusetzen und zu reflektieren.
Die Hinführung geschah im vorliegenden Fall durch den Ausruf von Wassereinsparungsmaßnahmen im Kontext eines Hotelgroßbetriebs. Durch Besuch einer solchen Hotelanlage und der Platzierung eines Prototypens in den Schulgärten wurde die Handlungssituation real, die Umsetzung notwendig und die Ergebnisse überprüfbar.


(anders als im Video dargestellt, wurde die Meerwasserentsalzung thematisch ausgeklammert)
Schon vor dem Austausch wurden die beteiligten Schülerinnen und Schüler mit den Zusammenhängen und Grundlagen der Aufgabenstellung betraut. Der konkrete Auftrag vor Ort führte dann zu einer gemeinschaftlichen, aktiven, planenden und umsetzenden Auseinandersetzung.

„Combining National Knowledge for International Problems“
– Florian Schnakenberg, Feinwerkmechaniker
Die insgesamt 30 deutschen und marokkanischen Schülerinnen und Schüler waren in mehreren Gruppen aktiv und aufgefordert, intensive Recherchen über die Grauwassernutzung, Regenwassernutzung und der smarten Bewässerung anzustellen. Damit entwickelten sie effektive, technische Lösungen, mit denen die Belastung der Ressource „Wasser“ signifikant gesenkt werden kann.


Hier ein detaillierter Ausblick auf die Ergebnisse
Die Ergebnisse des Teams zur Grauwassernutzung zeigten, wie durch die Aufbereitung von Grauwasser konkret große Mengen Trinkwasser eingespart werden können. Es war erstaunlich, welche Dimensionen dies im Kontext der beispielhaften Hotelanlage sind.

11 Millionen Liter Wasser…
lassen sich in dem betrachteten Hotelszenario jährlich wiederverwenden. Das entlastet nicht nur die Wasserversorgung, sondern führt langfristig zu erheblichen Kosteneinsparungen.



Damit leistet die Grauwassernutzung einen wichtigen Beitrag zur Ressourcenschonung und zur Erreichung der Nachhaltigkeitsziele – in Marokko und in Deutschland.



Das Team Regenwassernutzung zeigte, mit welchen Ideen und technischen Lösungen auch große Mengen Niederschlagswasser für Bewässerung und technische Nutzungen bereitgestellt werden können.
Ein unterirdischer Speicher unter Stadien…

oder Parkflächen ermöglichen es, saisonale Regenfälle zu puffern und Wasser auch in Trockenzeiten verfügbar zu machen. Insgesamt trägt die Regenwassernutzung zur Ressourcenschonung, Kostensenkung und Erhöhung der Versorgungssicherheit bei und ist eine sinnvolle Ergänzung zu anderen Wasserwiederverwendungssystemen.

Regenwasser zu nutzen hat viele Vorteile – in wasserarmen Regionen wie Marrakesch genauso wie in Norddeutschland. Es braucht Technik und kluge Köpfe!



Die automatisierten Bewässerungs- und Steuerungslösung, die Sensorik, Elektroinstallation und Programmierung war das Ergebnis der Gruppe, die sich um das technische Herz der Anlage kümmerte.

Eine Box, die Probleme löst…
Durch den Einsatz von Feuchte-, Temperatur- und Durchflusssensoren sowie einer intelligenten Steuerung kann nun die Bewässerung bedarfsgerecht und bevorzugt nachts erfolgen. Dadurch werden Wasserverluste, Energieverbrauch und manueller Arbeitsaufwand deutlich reduziert.






Insgesamt zeigt die Lösung, dass technische Automatisierung einen nachhaltigen Beitrag zur Wassereinsparung, Pflanzengesundheit und langfristigen Ressourcenschonung leisten kann.


Das Praxis- und Umsetzungsteam Bewässerung konnte ein funktionsfähiges, wassersparendes Bewässerungssystem (Tropfbewässerung) erfolgreich planen, aufbauen und in Betrieb nehmen.

Den Wasserverbrauch von Bäumen senken?
Wie das funktionieren kann, fand dieses Team im Rahmen ihrer Arbeit ebenfalls heraus. Durch die gezielte, wurzelnahe Wasserabgabe kann der Verbrauch deutlich reduziert und gleichzeitig eine gleichmäßige Versorgung der Bäume und Pflanzen sichergestellt werden konnte.


Darüber hinaus sammelte das Team ganz praktische Erfahrungen in internationaler handwerklicher Zusammenarbeit, technischer Umsetzung und der Anpassung technischer Lösungen an lokale Gegebenheiten.

Insgesamt ist das Gesamtkonzept zur Wassereinsparung sehr erfolgreich bearbeitet worden. Durch die praktische Umsetzung eines „Prototypens“ dieser Anlage im Schulgarten konnte mit den bereitgestellten Industriekomponenten und der richtigen Planung, eine zuverlässige, bodenfeuchteabhängige und korrekt dimensionierte Bewässerung realisiert werden.



Diese Anlage dient nun nach dem Austausch zwei weiteren Schulen als lebendiger Lernträger, der permanent weiterentwickelt und in unterschiedliche Kontexten zum Thema „Wasser“ eingebettet werden kann.

Ein würdiger Abschluss erfolgte schließlich bei einer feierlichen Abschlussveranstaltung am Institut des OFPPT, bei der alle Schülerinnen und Schüler ihre Ergebnisse dem internationalen Publikum vorstellten.
Die Veranstaltung wurde durch Grußworte auf diplomatischer Ebene, eine internationale Live-Schaltung sowie die Teilnahme hochrangiger Vertreterinnen und Vertreter aus Bildungsverwaltung und Wirtschaftsförderung beider Länder zusätzlich aufgewertet und unterstrich die Bedeutung des Projekts im internationalen und institutionellen Kontext.
Hybrides Arbeiten im Projekt ist sinnvoll
Durch bereitgestellte Hilfen in digitalen Lernmanagementsystemen (wie unserem Moodle-Server), der Betreuung durch geschulte Lehrkräfte/ Trainer oder weiteren Ressourcen kann und soll das Lernszenario für andere Zielgruppen didaktisch reduziert werden. Sie soll auch Personen zugänglich gemacht werden, die nicht über das Fachwissen oder die Fähigkeiten verfügen, wie es in diesem Projekt der Fall war.
Durch die gleiche Infrastruktur kann der Lernträger aber auch als Ausgangsbasis dienen, um Skalierungen und Professionalisierungen für höhere Anspruchniveaus umzusetzen. Technische Entwicklungen wie künstliche Intelligenz, die Einbindung weiterer Sensorik oder die Nutzung im Industriekontext – es ist viel möglich!
Lernen Sie mehr über das Innovationspotenzial derartiger Lernträger!
Während und nach der Durchführung von Projekten sammeln wir stets Feedback, entwickeln Ideen und bereiten die nächsten Evolutionsschritte vor. Beispielhaft seien einige Ansätze zur Innovation und Individualisierung genannt, die wir als Freiheitsgrad und als Entwicklungsansatz für diesen Lernträger sehen. Es sind Themen, die von Schülerinnen und Schülern zur Ausbildung ihrer beruflichen Handlungskompetenz zukünftig bearbeitet können:
- kritische Reflexion der Anlage (wie sinnvoll ist sie wirklich?)
- Welchen Beitrag leistet das Gesamtkonzept im Kontext des beispielhaften Hotels?
- Entwicklung unkonventioneller Alternativen
- Einbindung von künstlicher Intelligenz in Planung und Umsetzung
- Änderung der steuerungstechnischen bzw. datenverarbeitenden Komponenten
(Arduino vs. Logo vs. SPS) - Einbindung von Nährstoffanalysen, Wasseranalysen und Bedarfsberechnungen
- Auswertung und Visualisierung von Daten
- Umsetzung der Energieautarkie
- Durchflusserhöhung/ Anlagenvergrößerung
- Notbetriebschaltungen
- Einbeziehung und Betrachtung weiterer Aspekte und Daten (je nach Kompetenzfokus und Zielgruppe)
- wasserwirtschaftlich/ baulich/ infrastrukturell
- physikalisch
- geologisch
- geographisch
- wirtschaftlich
- politisch
- sozialökonomisch
- und vieles mehr
Sie möchten ein Projekt mit einem sinnhaften
Lernszenario verknüpfen? Wir entwickeln mit Ihnen im
Rahmen von individuellen Fortbildungen ein Konzept!
Ein Lernträger für junge Menschen, die Verantwortung übernehmen wollen. Gelebte Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) – in unterschiedlichen Fachgebieten und auf unterschiedlichen Niveaus. Nur die Kreativität ist unser Limit!
Mit Lernträgern Lernräume gestalten
Durch erprobte Lernträger wie unsere „smarte Bewässerungsanlage“, offene wie auch aufbereitete (zum Beispiel digitale) Ressourcen und fachlich sowie didaktisch fortgebildete Lehrkräfte verleihen wir auch Schulen als Bildungsinstitutionen wichtige Kompetenzen.
Es sind Kompetenzen, Lernräume weiterzuentwickeln und zu gestalten, um berufsrelevante Lernaktivitäten zu initiieren. Im Idealfall bietet ein Lernträger dann ein funktionierendes Setting, das durch individuelle Schwerpunktsetzungen und Weiterentwicklungen im oben genannten Sinne die Stärken der Schulen berücksichtigt und die beruflichen Handlungskompetenzen fördert.
In Abstimmung mit den unterrichtenden deutsch und marokkanischen Lehrkräften sowie den Lehrplänen wurden schließlich wichtige berufliche Handlungsfelder mit einem fachlichen Bezug und sinnhaften Lernaktivitäten in Beziehung gesetzt, um eine Kompetenzentwicklung zu erreichen. Dabei gab es keinerlei Inselaktivitäten, denn:
Jede Aktivität hatte seinen Begründungszusammenhang!
Jede Handlung hatte berufliche Relevanz!
Beispielhaft sei hier aufgeführt, wie wir in unserer Projektumgebung fachliche Bezüge und Lernaktivitäten herstellen – ohne Anspruch auf Vollständigkeit:
Berufliche Handlungsfelder beschreiben hier Tätigkeitsfelder, in denen berufliche Handlungssituationen stattfinden.
| Beruflichen Handlungsfelder | fachlicher/ inhaltlicher Bezug | mögliche Lernaktivitäten |
|---|---|---|
| SDGs und Nachhaltigkeit | Ressourcenschonung, Energieeffizienz, Kreislaufwirtschaft, soziale, ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit | – Wasser als Ressource begreifen – Energieverbräuche bestimmen – Wasserverbrauch bestimmen – Wasserbedarf berechnen |
| Wasserversorgungsanlagen | Materialauswahl, Komponentenauswahl, Längenermittlung, Verbindungswahl, Verlegung, Dichtigkeit, | – Materialien prüfen – Technische Dokumente erstellen – Verlegung planen – Druckprüfungen durchführen |
| Infrastrukturplanung | Anbindung an Infrastruktur und Bedarfe, Analyse technischer Systeme, typische Netzsysteme, | – Technische Daten erfassen – Lagezeichnungen analysieren – Stromverbrauch messen – Energieeffizienz optimieren |
| Schaltschrankaufbau | Regelungen, elektrische Sicherheit, Energieversorgung, Leitungsdimensionierung, Verdrahtung | – Gefahren reflektieren – Betriebsdaten erfassen – Komponenten einbinden – Technische Vorgaben umsetzen |
| Integration von Kleinsteuerungen/ SPS-Systemen | Verdrahtung, Programmierung, Logikaufbau | – Peripherie auswählen – Komponenten verdrahten – Schnittstelle zur Mechanik herstellen – Steuerungslogik erstellen/ anpassen |
| Gesamtsystemintegration | Messwerterfassung, Datenauswertung, Sensorkalibrierung, Ventile, Leuchten, Displayanzeige | – Feuchtigkeits- und Temperatursensoren testen – Daten dokumentieren – Komponenten ansteuern – Visualisierung von Systemzuständen und Hinweisen |
| Dokumentation & Präsentation, Fachsprache/ Fremdsprache | Prüfprotokolle, Wartungspläne, Betreiberpflichten, Übergabeprotokoll, Fachvokabular | – Arbeitsabläufe dokumentieren – Ergebnisse aufbereiten – Präsentationen durchführen – Feedback einholen |
| Netzwerkarbeit/ Projektmanagement/ Öffentlichkeitsarbeit | Projektmanagement, Agiles Management, Arbeitskulturen, Datenschutz, Urheberrecht | – Netzwerke aufbauen und Pflegen – Social Media/ Medienerstellung und Veröffentlichung |
Der curricularer Bezug
Handlungskompetenzen werden in den Rahmenlehrplänen deutscher Ausbildungsberufe den zu unterrichtenden Lernfeldern zugeordnet. Zentral sind natürlich Fachkompetenzen, die sich in ihren Schwerpunkten grundsätzlich unterscheiden. In vielen Bereichen überschneiden sich in unseren Projekten jedoch die Fachkompetenzen unterschiedlicher Berufe, wodurch wir ein interdisziplinäres Arbeiten ermöglichen.
Exkurs: Ist ein Bewässerungsprojekt nun sinnvoll zur Ausbildung der Fachkompetenz?
Die Wassereinsparung eines Betriebs ist nicht in jedem Beruf eine klassische, berufstypische Handlungssituation – noch nicht.
Aber abgesehen davon, dass wir mit unseren Projekten für einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen kämpfen, sprechen wir hier von unzähligen Inhalten, die im Rahmen der Kompetenzentwicklung (und insbesondere der beruflichen Handlungskompetenzen) berücksichtigt werden können.
Nach inhaltlicher Auseinandersetzung wird klar, dass man an dem Lernträger unzählige Zusammenhänge erfährt, die in fast jedem technischen Beruf schon heute eine Rolle spielen.
Der Ausgangslernträger „smarte Bewässerungsanalge“ wird somit als Basis genutzt, um eine kompetenzorientierte Umsetzung der oben genannten Aufgabe durchzuführen.
Immer mit einem breiten Strauß an Freiheitsgraden, um auf Bedarfe und Bedürfnisse der Zielgruppen – auch im Hinblick auf ihre Berufe – reagieren zu können.
Aufgegriffene Inhalte des Projekts:
Diese Lernfelder und Lerngebiete (Fachoberschule Technik) geben eine didaktische und inhaltliche Struktur vor. Sie werden in den deutschen Berufsschulen durch ein schuleigenes Curriculum (Schucu-BBS) konkretisiert.
Die hier folgend gezeigte Planung beinhaltete den Abgleich mit möglichen Berufen, wobei wir uns nur auf die Bereiche der teilnehmenden Schüler bezogen haben.
- Lernfeld 5: Trinkwasseranlagen installieren (Rohrsysteme, Druck, Volumenstrom)
- Lernfeld 6: Entwässerungsanlagen installieren (Ableitung, Regenwassernutzung – konzeptionell)
- Lernfeld 12: Ressourcenschonende Anlagen installieren (wassereffiziente Bewässerung)
- Lernfeld 14: Versorgungstechnische Anlagen einstellen und energetisch optimieren
- Lernfeld 1: Fertigen von Bauelementen mit handgeführten Werkzeugen
- Lernfeld 3: Herstellen von einfachen Baugruppen
- Lernfeld 7: Herstellen technischer Teilsysteme
- Lernfeld 8: Planen und in Betrieb nehmen steuerungstechnischer Systeme
- Lernfeld 15b: Programmieren automatisierter Systeme (FR: Feinmechanik)
- Lernfeld 16a: Programmieren automatisierter Systeme (FR: Maschinenbau)
- Lerngebiet 12.1: Komplexe Systeme analysieren
- Lerngebiet 12.2: Technische Systeme entwerfen
- Lerngebiet 12.4: Systeme optimieren
- Lerngebiet 12.6: Projekte planen, durchführen und evaluieren
- Lernfeld 7: Steuerungen und Regelungen für Systeme programmieren und realisieren (LOGO!, Sensorik, Aktorik)
- Lernfeld 9: Steuerungs- und Kommunikationssysteme planen und einbinden (FR: Autom.- & Systemtechnik)
- Lernfeld 12: Systeme der Automatisierungstechnik planen und Realisieren (FR: Autom.- & Systemtechnik)
- Lernfeld 3: Installieren elektrischer Betriebsmittel (Sensoren, Pumpen)
- Lernfeld 7: Realisieren mechatronischer Teilsysteme
- Lernfeld 11: Inbetriebnahme, Fehlersuche und Instandsetzung
- Lernfeld 13: Übergabe von mechatronischen Systemen an Kunden
- Lernfeld 1: Fertigen von Bauelementen mit handgeführten Werkzeugen
- Lernfeld 3: Herstellen von einfachen Baugruppen
- Lernfeld 6: Installieren und Inbetriebnahmen steuerungstechnischer Systeme
- Lernfeld 13: Sicherstellen der Betriebsfähigkeit technischer Systeme
- Lernfeld 14: Planen und Realisieren technischer Systeme
- Lernfeld 1: Fertigen von Bauelementen mit handgeführten Werkzeugen
- Lernfeld 7: Inbetriebnahmen steuerungstechnischer Systeme
- Lernfeld 1: Technische Systeme analysieren und erfassen
- Lernfeld 2: Bauteile und Baugruppen nach Vorgabe computergestützt erstellen
- Lernfeld 4: Aufträge kundenorientiert ausführen
- Lernfeld 13: Produktentwicklung kundenorientiert ausführen
- Lernfeld 1: Technische Systeme analysieren und erfassen
- Lernfeld 2: Bauteile und Baugruppen nach Vorgabe computergestützt erstellen
- Lernfeld 6: Elektrische Installationen planen (FR: ETS)
- Lernfeld 6: Trinkwasserversorgung und Wasserentsorgungsanlagen planen (FR: VAT)
- Lernfeld 7: Steuerungen analysieren und anpassen (FR: ETS)
- Lernfeld 11: Steuerungen für Anlagen der Gebäude- und Automatisierungstechnik planen (FR: ETS)
- Lernfeld 13: Ressourcenschonende Anlagen planen (FR: VAT)
- Lernfeld 13: Kundenaufträge unter Einbeziehung des modernen Gebäudemanagements abwickeln (FR: VAT)
- Lernfeld 13: Kundenaufträge für technische Systeme der Gebäudetechnik abwickeln (FR: ETS)
- Lernfeld 14: Kundenaufträge der Versorgungs- und Ausrüstungstechnik abwickeln (FR: VAT)
- Profilbaustein 2: Technische Systeme analysieren
- Profilbaustein 3: Einfache technische Lösungen realisieren
- Profilbaustein 4B/4F: Komplexe technische Lösungen entwickeln
- Profilbaustein 5B/5F: Technische Lösungen optimieren
Diese gezeigte Liste lässt sich natürlich auf viele weitere Berufe erweitern, genauso wie sich das Projekt auf bestimmte berufliche Anforderungen anpassen lässt. Sprechen Sie uns an!
Auf marokkanischer Seite wurde diese Analyse ebenfalls für die dortigen Bildungsgänge mit den internen Curricula der Schulen durchgeführt.
Das Projekt bildet berufsübergreifend zentrale Lernfelder ab und ermöglicht handlungsorientiertes und interdisziplinäres Lernen entlang eines realen, nachhaltigen Lernträgers.
Langfristige Nutzung an den Partnerschulen: Wie die Anlage weiterlebt
Die Anpassung und der fachliche Nutzen eines Lernträgers oder einer Anlage hängt eng mit den Kompetenzen der Lehrkräfte zusammen. Lesen Sie mehr!
Dies wurde innerhalb des Projekts 2025 in Marrakesch berücksichtigt, indem alle beteiligten Lehrkräfte eine technische Einweisung und Zugang zu notwendigen Ressourcen bekamen und mit dem didaktischen Rahmen vertraut gemacht wurden.
Wir maßen uns nicht an, die in Deutschland übliche berufliche Fachdidaktik als das Nonplusultra darzustellen. Lernerfolg hat – um es einfach auszudrücken – viel mit dem Engagement, der Beziehung, dem didaktischen Geschick (der Kompetenz) und der Authentizität der individuellen Lehrkräfte zu tun.
Wie können junge Menschen motiviert werden, sich mit globalen Herausforderungen zu identifizieren und sich beruflich damit auseinanderzusetzen?

Da das didaktische Konzept dieses Projekts aber von uns als dmbb entworfen wurde, war es unser Ziel, eine deutsch-marokkanische Lehrkräftefortbildung durchzuführen, die die Planung eines solchen handlungsorientierten Unterrichts, seine Vorzüge und beispielhafte methodischen Elemente auch für weniger aufwendige Lernsituationen erklärte.
Die inhaltliche Durchdringung des Lernträgers durch die beteiligten Lehrkräfte geschah in unserem Fall im Rahmen der Vorplanung. Für Berufsschullehrkräfte stellt dies auch auf einer fachlich anspruchsvollen Ebene in der Regel kein Problem dar. Für uns stellt sich hier aber die Herausforderung, vor Ort interdisziplinär und international arbeitende Teams aus Lehrkräften, Ausbildern und Trainern zu bilden. Sie müssen motiviert sein, ihre Kompetenzen einzubringen und mit einem zukunftsorientierten Fokus die Schülerinnen und Schüler zu begleiten.

Wie können sinnhafte Inhalte
in einen kompetenzorientiertem Setting vermittelt werden, das eine hohe Berufsrelevanz hat?
Der Nutzen eines solchen Lernträgers kann hoch sein. So lassen sich bei entsprechend engagiertem und ausgebildetem Lehrpersonal unzählige fachliche Bezüge herstellen. Dabei wird die Anlage idealer Weise nicht als losgelöster Lernträger erfasst. Sondern als System, das selber eine Funktion hat und einen Mehrwert liefert.
Aus dem Hotelkontext des Szenarios herausgelöst dienen nun die beiden in Marrakesch entstandenen Anlagen zur Bewässerung der Schulgärten. An beiden Schulen wurden schon jetzt durch die Lehrkräfte vor Ort die Anlagen weiterentwickelt und in die Unterrichtsarbeit integriert.

nach 6 Monaten Betrieb
(der frische Austrieb grüner Zweige ist sichtbar)

„smart-bewässerten“ Teil des Schulgartens
Im Lycée Hassan II arbeitet die Anlage nun zuverlässig zur Bewässerung des Schulgartens. Da noch nicht alle Flächen integriert sind, soll die Anlage nun auch auf andere Grünflächen erweitert werden. Darüber hinaus sind weitere Erweiterungen – auch in Zusammenarbeit mit der dmbb – geplant.
Am ISIM des OFPPT hat die Anlage dazu geführt, dass ein spezieller Schulungsplatz für die Arbeit an der Siemens LOGO! eingerichtet wurde. Ergänzt wurde dieser Arbeitsplatz um SPS-Arbeitsplätze, die aus dem Hause Siemens und Schneider kommen.
An beiden Beispielen sieht man, wie die Schulen entsprechend ihrer Stärken die erworbenen Kompetenzen weiterentwickelt haben.



Partnerschaftliche Kooperation
Mögliche Weiterentwicklungen des Lernträgers haben wir schon oben beschrieben. Interessant sind aber in diesem Zusammenhang auch die Aktivitäten, die sich zwischen Schulen, assoziierten Betrieben und weiteren Akteuren ergeben können. Ist ein Lernträger auf dieser Basis vorhanden und unterrichtlich integriert, können alle im Verbund und Netzwerk aktiven Akteure über uns als dmbb partnerschaftlich zusammenarbeiten und das Potenzial der vielfachen Ausgestaltungen und Ideen nutzen.
Mögliche Ansatzpunkte können sein
| Maßnahme | Ziel | Verantwortliche |
|---|---|---|
| Jährliche Challenges | Weiterentwicklung der Anlage, berufsspezifische Spezialisierung | Schülerinnen, Schüler, Betriebe, Lehrkräfte |
| Digitale Plattform | Austausch von Dokumentationen und Ideen | Moodle-Koordinator:innen |
| Betriebskooperationen | Reale Aufträge von lokalen Unternehmen. | Berufsberatung + dmbb |



