Neue Perspektiven durch internationale Bildungskooperationen: dmbb als Brückenbauer

Im Herbst 2018 reisten Vertreter der Berufsbildenden Schulen (BBS) Verden nach El Jadida, Marokko, um die Grundlage für eine neue Partnerschaft mit dem Gymnasium „Abou Chouaib Doukkali“ zu legen. Dieser Austausch war jedoch kein Zufall: Hinter den Kulissen hat die gemeinnützige Organisation dmbb eine entscheidende Rolle gespielt, indem sie ihr weitreichendes Netzwerk und ihre Expertise nutzte, um diese Verbindung zu ermöglichen.

Netzwerk für Bildung und Zusammenarbeit

Die dmbb identifizierte die Potenziale einer Partnerschaft zwischen den beiden Schulen und übernahm die wichtige Aufgabe der Vernetzung. Von der ersten Kontaktaufnahme bis hin zur Organisation des Austauschs in Marokko – die Institution stellte sicher, dass alle Beteiligten die Unterstützung und Ressourcen erhielten, die sie benötigten.

Durch ihre Verbindungen vor Ort konnten nicht nur Treffen mit den Lehrkräften des Gymnasiums, sondern auch ein Austausch mit lokalen Behörden arrangiert werden. Diese sorgfältige Vorbereitung war der Schlüssel für die reibungslose Zusammenarbeit und den Aufbau von Vertrauen zwischen den Institutionen.

Ein MoU als Meilenstein

Der Höhepunkt dieser Bemühungen war die Unterzeichnung eines Memorandums of Understanding (MoU) im April 2019 beim Gegenbesuch der marokkanischen Partner. Dieses Dokument formalisiert die Partnerschaft und definiert die Grundlage für zukünftige Projekte, die den Austausch von Lehrenden und Lernenden sowie die gemeinsame Entwicklung von Bildungskonzepten fördern sollen. Für die dmbb ist das MoU ein klares Zeichen dafür, dass Vernetzung und Engagement echte Ergebnisse bringen können.

Bildung als globale Aufgabe

Die dmbb sieht in solchen Projekten eine große Chance, Bildung nicht nur lokal, sondern global zu denken. Die Partnerschaft zwischen den BBS Verden und dem Gymnasium „Abou Chouaib Doukkali“ ist ein Beispiel dafür, wie durch gezielte Vernetzung und Zusammenarbeit eine Brücke zwischen unterschiedlichen Bildungssystemen geschlagen werden kann.

Das Engagement der dmbb zeigt, wie wichtig es ist, Netzwerke zu aktivieren, um Schulen weltweit miteinander zu verbinden. Es ist diese Art von Zusammenarbeit, die nicht nur den Beteiligten zugutekommt, sondern auch ein starkes Signal für die Bedeutung internationaler Bildung setzt.

Zukunftsperspektiven

Mit der Unterzeichnung des MoU wurde ein wichtiger Grundstein gelegt. Nun liegt es an den Schulen, diese Partnerschaft mit Leben zu füllen. Die dmbb wird weiterhin unterstützend zur Seite stehen, sei es durch weitere Vernetzung, Beratung oder die Förderung gemeinsamer Projekte.

Diese Partnerschaft beweist einmal mehr, dass Bildung keine Grenzen kennt – und dass Initiativen wie die dmbb dabei helfen können, solche Grenzen zu überwinden.

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